Wieder eine gute Uhrzeit an einem Frühlingstag erwischt. Das Wetter morgens ist sehr gut vorhergesagt und auch die Piper ist in einem guten Zustand. Zu Sicherheit tanken wir unser Flugzug noch auf und dann geht es direkt über die Piste 36 aus Speyer heraus direkt in Richtung Bonn. Die Route führt uns an Mainz vorbei den Rhein entlang (Sankt Goar, Koblenz, Neuwied, Bad Honnef, Königswinter) neben dem Siebengebierge vorbei zu dem Platz in Bonn Hangelar. So gut es geht – andere sagen ihn Rahmen der eigenen Möglichkeiten – halten wir uns an die Platzrunde zur Piste 29. Nach der Landung rollen wir zurück und parken auf Gras.
Nach knapp 20 Minuten (Stipp Visiten Style!) mit Klobesuch, einem netten Gespräch und Bezahlen der Landegebühr (14,72€) starten wir den Motor wieder für den Rückflug. Nach der Anmeldung bei FIS auf der 123.525 erhalten wir Verkehrsinformationen zu zwei Militärmaschinen die mit hoher Geschwindigkeit unter uns durchfliegen. Nach dem Blick auf das „Deutsche Eck“ in Koblenz fragen wir nach einer Durchfluggenehmigung des Luftraums Charlie von Frankfurt. Diesmal auf einem direkten Kurs in 5.000ft bei QNH 1014 von Nord nach Süd. Direkt nach der Anmeldung auf Langen Radar erhalten wir die Einfluggenehmigung und eine neue Langen Frequenz. Also melden wir uns dort an und bekommen direkt einen neuen Sqwuak. Auf der Welle freuen wir uns über den Funkverkehr der Langener mit den Lufthansa, Ocean, Austrian, Air Lingus und noch ein paar andere. Danach ist der Luftraum überquert und es geht nach Speyer.
Beim Anflug in Speyer reihen wir uns in die Platzrunde hinter einem Helikopter ein. Leider ist der Helikopter nicht von der Bahn geschwebt, deshalb starten wir die Piper direkt durch und fliegen noch eine Platzrunde bevor wir den Flieger sicher auf der Piste 34 landen.
Insgesamt ist Bonn-Hangelar (EDKB) eine Stipp Visite wert. Am Platz ist einige los, leider fehlt ein direktes Restaurant oder Cafe am Platz.











