Dortmund im Sommer

Ein für mich interessantes Ziel ist Dortmund. Der Anlass hierbei war meine Frau die zufällig dienstlich nach Dortmund reisen musste. Und natürlich habe ich mir es nicht nehmen lassen meine Frau direkt nach Dortmund zu fliegen – am Stau und an den „klimatisierten“ ICE vorbei direkt an den Flughafen – VIP Transfer.

Die Cessna 172 ist vorbereitet und der Flug kann direkt wie geplant losgehen. Laut Planung sind es eine Stunde und 42 Minuten bis nach Dortmund wo wir um 14:45 lokaler Zeit erwartet werden. Zum Abflug sind die Temperaturen schon auf 29°C gestiegen und die Thermik hat bereits eingesetzt. Leider müssen wir unter dem Luftraum C von Frankfurt bleiben und wir „wackeln“ ein bisschen dem Ziel entgegen. Kurz vor der Kontrollzone von Dortmund erhalten wir noch die Information von FIS dass vor uns diverse Segelflieger in der Luft sind und wir schauen gut raus und hoffen auf unser FLARM.

In die Kontrollzone dürfen wir direkt einfliegen und wir erhalten die Freigabe zur Landung direkt wie erwartet. Nach der Landung erwartet uns der Marschaller der uns zu unserem Abstellplatz lotst. Das Vorfeld für die GA liegt interessanterweise etwas höher sodass wir den Berg nach oben rollen dürfen – mit etwas Motor Unterstützung. Nach dem Abstellen geht es zu Fuß direkt zum GA Bereich des Flughafens und wir treten einen Fussweg ausserhalb des Platzes zurück zum Passagierterminal an wo wir erwartet werden.

Beim Abflug meldet ich dem Turm versehentlich einen falschen Ausflugspunkt, was jedoch schnell und unproblematisch geklärt wurde. Beim Warten am Rollhalt meldete sich eine Wizzair welche zu hoch angeflogen ist und deshalb nochmal direkt an die Radar Frequenz gewechselt ist. Danach wurde ich gefragt ob ich starten möchte oder lieber die Wizzair abwarten bis diese aus dem Abflugbereich sicher weg ist. Nach weiteren 3 Minuten ging es dann raus. Der weitere Rückflug erfolgt dann bei über 34°C in der Mittagshitze. Die Thermik sorgt für eine Turbulenz und leider ist der Altitude Encoder am Transponder defekt. Das merke ich erst als mir FIS mitteilt ich wäre in C Airspace von Frankfurt eingeflogen, was ich erst etwas nervös gemacht hat aber schnell war klar dass es der Altitude Encoder am Transponder war, welcher alternierend 600ft zuviel bis korrekte Anzeigen lieferte.

Insgesamt war Dortmund für mich eine absolute Stipp Visite wert. Der Platz war zum Zeitpunkt gut besucht, nicht zuviel und nicht zu wenig. Die Mitarbeiter und die Flugverkehrsdienste waren freundlich und professionell, so soll es sein, Danke Dortmund!

Ein Video der Landung ist hier.

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